Rückblick: GO – Gemeinsamer Ostermorgen 2026

„Geheimzeichen Fisch“

Eine Gruppe von 80 Personen traf sich am Ostersonntag morgen gegen 7h17 vor dem Bürgerhaus. Sie begegneten 2 Christinnen, die dem Geheimzeichen „Fisch“, dem sogenannten ICHTHYS folgten.
Jeder Buchstabe des ICHTHYS war gleichzeitig eine Abkürzung für die Glaubensinhalte dieser ersten Christen, die sich nur im Untergrund treffen konnten.
I = der Name ihres Herrn – Der Name Jesus, der Name der heil macht. Ein Vorrecht der Christen Gott beim Namen nennen zu dürfen, ihn persönlich kennen zu dürfen. So erzählten auch die beiden Frauen wie sie die persönliche Beziehung mit Jesus Christus eingegangen sind.
CH = Christus – Der verheißene Messias auf den die Juden voller Sehnsucht gewartet haben. Jesus Christus war derjenige, in dem die Verheißungen des Alten Testaments in Erfüllung gingen.
Plötzlich wurde der Weg von 2 römischen Soldaten gekreuzt und so mussten sich die Jüngerinnen schnell verstecken. Dies war damals unter den ersten Christen Realität: Sie wurden von der römischen Regierung gesucht, verfolgt und hingerichtet. Aber die beiden Frauen entkamen den Soldaten und konnten weiterhin dem Geheimzeichen „Fisch“ folgen.
TH = Theou (Gott) – Jesus Christus war und ist ganz Gott. Durch die Wundertaten zu seinen Lebzeiten hat er bewiesen, dass er Gott ist. Und so bezeugten auch diese beiden Frauen, dass Jesus durch sein Leben und seine Auferstehung seine Gottheit bewiesen hatte.
HY = Hyios (Sohn) – Und doch war Jesus auch ganz Mensch und wurde uns Menschen gleich. Er wurde versucht wie wir und kann uns in unseren Schwächen, Ängsten und Sorgen verstehen, weil er es selbst gelebt hat.
S = Soter (Retter) – Vor dem Kreuz trafen sich die 2 Frauen mit noch einem dazugestoßenen Jünger und erinnerten sich an die größte Rettungsaktion aller Zeiten: Ihr Herr starb am Kreuz um die Brücke zwischen Gott und Mensch zu schlagen. Durch seinen Tod und Auferstehung hat er die Sünde besiegt und die Tür zum heiligen Gott geöffnet.
Mit dieser Glaubensfreude eilten diese Jünger weiter bis sie schließlich am Versammlungsort, in der Katakombe ankamen. Ein Ort, an dem alle Gemeindemitglieder im Lobpreis eins wurden. Zusammen feierten sie das Leben und die Auferstehung ihres Herrn – einfach mächtig!
Im Anschluss wurde zum gemeinsamen „Mahl“ (Frühstück) eingeladen. Osterfreude und anregende Gespräche fanden rund um einen reich und lecker gedeckten Tisch statt. Dieser Ostermorgen rief jedem ins Bewusstsein was unser Glaube beinhaltet und welche Freiheiten wir in unserem Land besitzen, unseren christlichen Glauben frei und offen leben und bekennen zu dürfen. Lasst uns davon Gebrauch machen, so dass auch heute noch Menschen Glauben, Liebe und Hoffnung in Jesus Christus erfahren dürfen.