Pünktlich um 10:30 Uhr hat sich die diesjährige Wandergruppe am Parkplatz des Vellberger Schlosses getroffen
um die Entdeckung des Bühlertals fortzusetzen. Diesmal stand das Untere Bühlertal auf dem Programm, das laut
der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württembergs eines der schönsten Täler Baden-Württembergs mit
überdurchschnittlicher ökologischer Ausstattung ist. Bei perfektem Wanderwetter, sonnig aber auch nicht zu heiß,
konnte die Wanderung beginnen. Gleich zu Beginn der ca. 7km langen Strecke mussten wir (eine geplante)
Ersatzroute nehmen, weil die eigentliche Wanderstrecke direkt an der Bühler wegen eines Hangrutsches gesperrt
war. Aber auch die Strecke auf der anderen Seite der Bühler beinhaltete einige schöne Blicke auf die Bühler und
die wunderschön aufblühende Natur zu dieser Jahreszeit. Der erste Teil der Strecke verlief rechts der Bühler und
führte über die Sportanlagen in Talheim an dem verlassenen Weiler Rappolden vorbei bis nach Anhausen.
Unterwegs war viel Zeit zum gemütlichen Flanieren, Staunen über die wunderschöne Landschaft und auch der
gegenseitige Austausch kam nicht zu kurz.
In Anhausen fand sich auf dem Gelände der ehemaligen Kirche St. Bartholomäus ein schattiges Plätzchen für die
Mittagspause. Ein uriger Ort, indem die Zeit stillzustehen scheint und perfekt und etwas innezuhalten.
Nachdem sich alle frisch gestärkt hatten, hatte Martin Stapf noch eine „Speise für die Seele“ mitgebracht.
Die Worte aus dem Psalm 148, der davon handelt, dass die ganze Natur, ja sogar Sonne, Mond und Sterne den
Schöpfer loben, passten hervorragend an diesen wunderschönen Ort. Auch den Ausführungen, dass wir nicht wie
reiche Tech-Milliardäre anstreben sollten den Mars zu besiedeln, einem Planeten mit heißer Oberfläche und
unzureichender Sauerstoffversorgung, obwohl Gott uns den Auftrag gegeben hat die Schöpfung auf unsere Erde
zu bebauen und zu bewahren, konnten alle nur zustimmen.
Anschließend ging es immer weiter bühlerabwärts Richtung Hohenstadt oder Neunbronn, wobei die
Wanderstrecke zwischen beiden Ortschaften durch verlief ohne sie zu kreuzen. Danach ging es heraus aus dem
Wald und noch eine kurze Strecke in freier Landschaft bis zum Ziel nach Oberscheffach. Kurze Zeit später geht
dann auch für die Bühler die Reise zu Ende und sie fließt bei Geislingen in den Kocher.
Für unsere Wandergruppe war aber bereits hier der Ausflug beendet und wir konnten mit den bereitgestellten
Autos zurück nach Vellberg fahren. Abschließend konnte jeder den jungen Nachmittag noch mit einem Eis in
Vellberg oder zu Hause bei einer Tasse Kaffee ausklingen lassen. Vielen Dank an Kathrin und Werner Schmid für
die Vorbereitung dieses tollen Ausflugs. Wir können alle auf einen schönen Tag zurückblicken an dem es wieder
viel von Gottes wunderbarer Schöpfung zu entdecken gab und auch die Gemeinschaft nicht zu kurz kam.
Bericht & Foto: K. Kettemann
