Rückblick: Weihnachtsweg 2025 – Folge dem Stern!

„Folge dem Stern“ das war nicht nur das Motto des Weihnachtswegs, sondern auch ganz praktisch erfahrbar. Denn um die 8 Stationen auf dem ca. 3km langen Rundweg zu finden, mussten die Besucher immer den Hinweisschildern in Form eines geschweiften Sterns folgen.

Los ging es am Jugend- und Gemeinschaftshaus in Unteraspach, wo schon ein großes Banner am Gebäude darauf hinwies, dass der Weihnachtsweg zum zweiten Mal nach 2023 aufgebaut ist.
Die erste Station war auch gleich in einem beleuchteten Fenster des Hauses zu finden. Dort war liebevoll mit Egli-Figuren die Szene nachgestellt, als Maria der Engel Gabriel erschienen ist, der ihr die Botschaft überbrachte, dass durch sie Gottes Sohn auf die Welt kommen sollte. Wie an allen Stationen hatten die Besucher die Wahl, ob sie die eingesprochenen Texte per QR-Code abriefen und anhörten oder ob sie lieber die Texte selbst an der Station laßen. Auf den weiteren Weg wurde man dann mit dem Zuspruch geschickt: „Du bist auch was ganz besonderes!“
An der zweiten Station trafen die Besucher dann auf den verzweifelten Josef, der daran dachte Maria zu verlassen, weil er nicht der Vater des Kindes war. Aber dann ist auch ihm im Traum ein Engel erschienen und hat ihm die Zweifel genommen. An dieser Station konnte man sich mit Josefs Beruf des Zimmermanns auseinandersetzen und eine Leonardo-Brücke bauen, die einen selbst tragen sollte. Eine echte Herausforderung!
Auf der 3. Station wurde man aus der Perspektive des Esels heraus auf den Weg mit nach Bethlehem genommen. Hier konnten sich die Kinder auf einen selbstgebauten Holzesel setzen. Vor allem für die Kleinen ein echtes Highlight. An der Herberge konnte man sich dann in einem echten Bett, von der „strapaziösen Reise“ ausruhen. Ein Privileg das die hochschwangere Maria und Josef nicht hatten. Für sie blieb nur ein Platz in einem ärmlichen Stall übrig.
An den nächsten Stationen traf man dann auf weitere Personen, die sich auf den Weg zum Stall aufmachten. Die Sterndeuter sind -ähnlich wie die Besucher- dem hellen Schweif des Sterns gefolgt. Die Hirten haben von den Engeln von dem freudigen Ereignis erfahren. Hier konnte man sich unter die Schafherde begeben und versuchen das Weihnachtslieder-Rätsel zu knacken.
Kurz vor dem Stall traf man dann nochmal auf Maria. Mit dem Lied „Mary did you konw“ wurde die Frage aufgeworfen, ob Maria wohl schon im Stall von Bethlehem geahnt hat, welch weltveränderndes Ereignis hier seinen Anfang nahm.
Schließlich erreichte man das Ziel. Den beleuchteten Stall, der vor allem bei Dunkelheit von weit her sichtbar war.
Auf einem großen Bild sind Maria und Josef mit dem neugeborenen Jesus-Kind zu sehen. Die Hoffnung ist in die Welt gekommen. Als Zeichen dieser Hoffnung kann man ein Teelicht, als Licht in dieser dunklen (Jahres-)Zeit mit nach Hause nehmen. Vorher kann man noch auf 2 alten Türblättern ein Feedback hinterlassen. Darauf sind neben vielen Namen auch mutmachende Sätze wie „Gott erhellt deine Dunkelheit“ oder „Du bist Gottes Kind“ zu lesen. Damit endet der Weg der die Besucher mit auf die Reise in die damaligen Geschehnisse genommen hat.
Die Resonanz des Weihnachtswegs war auch dieses Jahr wieder beeindruckend. Was zum einen durch die vielen teils auch großen Besuchergruppen zum Ausdruck kam, die vor allem rund um Weihnachten auf dem Weg zu sehen waren. Zum anderen durch den Abruf der Online-Inhalte von ca. 750 verschiedenen Endgeräten, was hochgerechnet auf mehrere tausend Besucher schließen lässt. Wir hoffen, so einen kleinen Teil dazu beigetragen zu haben, dass Gottes frohe Botschaft in die Welt kommt!
Bericht u. Bilder: Fam. Kettemann